Acht Radler, sieben Tage und eine originelle Traube

von | Okt. 1, 2026 | HSV Aktuell

Unter dem Motto „Dieses Jahr machen wir alles ganz anders“ startete die HSV Radsportgruppe / Freizeitsport Männer zu ihrer siebentägigen Radtour.

Anders als in den vergangenen Jahren ging es diesmal nicht mit der Bahn zu einem entfernten Ausgangspunkt. Start und Ziel lagen direkt vor der eigenen Haustür in Hockenheim.

Wegen der sommerlichen Hitze wurde die ursprünglich für Juni geplante Tour kurzerhand auf September verschoben.

Acht Radler machten sich auf die Strecke. Karl Brandenburger, Alfred Blaß, Josef Mocz, Peter Portune, Edi Roth, Heinz Scheuermann, Robert Stadtler und Manfred Werk erkundeten Bergstraße, Rheinhessen und die Pfalz. Der Verlauf der individuell geplanten Route erinnerte an eine Weintraube. Der Name „Traubenrunde“ war damit schnell gefunden.

Über Ladenburg, Schriesheim, Weinheim und Lorsch ging es nach Worms. Am zweiten Tag folgte die Fahrt am Rhein entlang nach Mainz, inklusive des obligatorischen halben Regentages. Tag drei führte über Rüsselsheim zum Frankfurter Flughafen.

Startende und landende Flugzeuge sorgten für spektakuläre Momente, bevor bei „Ebbelwoi und Grie Soß“ in Alt Schwanheim neue Kräfte gesammelt wurden. Durch Rheinhessen ging es zurück nach Worms. Auf der Deutschen Weinstraße warteten in Bockenheim kostenlose Pfälzer Dampfnudeln auf die Radler. Weiter ging es zum Dürkheimer Riesenfass und nach Deidesheim, wo der Pfälzer Saumagen nicht fehlen durften.

Über die Südliche Weinstraße mit Hambacher Schloss, Villa Ludwigshöhe und Madenburg führte die Tour nach Bad Bergzabern. Am letzten Tag schloss sich über den Kraut und Rüben Radweg, Speyer und den Rhein die „Traubenrunde“ und die Gruppe kehrte nach Hockenheim zurück. Sieben Tage, viele Kilometer, viel Natur, Genuss und jede Menge Kameradschaft machten die Tour zu einem gelungenen Erlebnis. Und eines ist sicher. Wer so viele Weinberge umrundet und dabei fast 500 Kilometer gesammelt hat, darf sich am Ende auch eine Pfälzer Teller und eine wohlverdiente Riesling Schorle gönnen.

Text und Fotos: HSV Hockenheim